2008 - 2012

Gegenwart Betonzeitschiene Zwischenlager

Im Jahr 2007 wurden die nicht festen Installationen der Betonzeitschiene von ihrem Platz entfernt und sind seitdem auf einem angrenzenden städtischen Grundstück auf der gegenüberliegenden Seite des ehemaligen Plattenwerkes zwischengelagert. Nur bis 2005 hatte die Stadt mit dem Grundstückseigentümer einen Nutzungsvertrag für den ursprünglichen Standort. Nachdem Verhandlungen über eine Verlängerung gescheitert sind, wurde durch den Eigentümer die Räumung angeordnet. Jetzt warten die zum zweiten mal „geretteten“ Ausstellungsstücke auf ihre erneute öffentliche Präsentation. Wir sehen in dieser örtlichen Veränderung auch die Chance, die Diskussion darüber anzuregen, was ein Museum, Kunst und Ausstellungswesen ist und sein kann. Da wir ein Museum immer auch als einen lebendigen, nie abgeschlossenen Prozess betrachten sehen wir auch die Veränderung und die notwendige Flexibilität, darauf zu reagieren als einen wichtigen Teil dieses Prozesses.

Die Stadtverwaltung hat Interesse, die die Betonzeitschiene in die Gestaltung der Stephanienstraße (die zu Zeiten des ehemaligen Plattenwerkes nur eine Betriebsstraße innerhalb des Werksgeländes war) zu integrieren. Wir sind zuversichtlich, dass die Betonzeitschiene bald wieder im öffentlichen Raum erlebbar sein wird. 


Zukunft Betonzeitschiene II.

Durch das Stadtplanungsamt wurde für die Fläche des ehemaligen Plattenwerkes ein Bebauungsplan erstellt. Nach diesem besagt „die planungsrechtliche Situation, dass bei einer Umsetzung (Der Betonzeitschiene- Anm.) der Bezug zum Plattenwerksgelände zwingend zu erhalten und ebenso die geplante künftige bauliche Entwicklung zu beachten ist.“ Deshalb, „sowie aus der erforderlichen Flächengröße und dem Flächenzuschnitt ergab sich als möglicher Alternativstandort der nördliche Bereich der ehemaligen Stephanienstraße, welcher gemäß Bebauungsplan künftig als öffentliche Verkehrsfläche (Fuß- und Radwegefläche) vorgesehen ist. (…) Der Standort des Micromuseums verknüpftd as ehemalige Plattenwerksgelände mit den Schulstandorten entlang der Pfotenhauer Straße sowie dem Nahversorgungszentrum Bönischplatz und wird auf dem Weg von der Trinitatiskirche (Haltestelle Straßenbahn)über die Gerokstraße in Richtung Pfotenhauer Straße erlebbar.(…) Die künftigen Straßen sind planungsrechtlich in den vorstehend benannten Bebauungsplänen gesichert. Über die Herstellung der Straßen besteht zusätzlich ein Stadtratsbeschluss von 1999.“

Auf dieser Grundlage arbeiten wir an einem Konzept für die Neugestaltung der Betonzeitschiene. Die ersten Gedanken wurden bereits skizziert.
PLAN ROB