2004 - 2008

Betonzeitschiene I. 2004-2008

Am 10.Juli 2004 wurde anlässlich der Dresdner Museumssommernacht auf einem 15m breiten und 100m langen Randstreifen des ehemaligen Plattenwerkes in Dresden Johannstadt das von Ruairí O'Brien geschaffene weltweit erste Plattenbau micromuseum® feierlich eröffnet.

Diese erste Version der Betonzeitschiene enthielt neben der künstlerischen Neuanordnung der 50 Tonnen aus dem Plattenwerk gewonnenen Fragmente, die original Fabrikwaage samt Wiegehäuschen und Peitschenlampe sowie das Kies-Silo zum Mischen unterschiedlicher Betonzusammensetzungen.

Das auf dem Gelände einer privaten Immobiliengesellschaft errichtete Kunst und Museumsprojekt war für mindestens zwei Jahre geplant und bestand sehr erfolgreich bis zum Frühjahr des Jahres 2007. In dieser Zeit konnte die Betonzeitschiene deutschlandweite und europäische Aufmerksamkeit erringen und war atmosphärischer Veranstaltungsort innerhalb regional wie national bedeutender Festivals und Veranstaltungsreihen.


Skizze zum Aufbau und Erläuterungen:

Die Betonzeitschiene beschreibt in chronologischer Reihenfolge die Entwicklung ihres Standortes des ehemaligen Plattenwerkes, entlang einer Zeitschiene aus Betonplatten.

Erste Jahreszahl: 188... (…)
Letzte Jahreszahl: 200... (…)

Themenfelder:

1.    Wald und Sand
2.    
Carolahaus
3.    SA – Schule
4.    
Waage / Pförtnerhaus (ehemaliges Wiegehäuschen) / Fabriklampe
5.    Plattenreste aus Ziegelsplitt
6.    Technologie
7.    Wohnungsgrundrisse
8.    Außenwandplatten
9.    die letzten Platten
10.    the secret garden


Eingerahmt wird die Betonzeitschiene von x m langen Mauer, die aus den Ziegeln des ehemaligen Fabrikschornsteins errichtet worden ist. Im Innenraum des ehemaligen Kies-Silos hat sich durch spontanen Bewuchs ein grünes Biotop gebildet, welches von einem Zaun aus Bewehrungsmatten begrenzt wird. Ironie des historischen Verlaufes: Am Anfang und am Ende der Betonzeitschiene steht jeweils die Natur.